Sicherheit für Heim und Familie

Safe öffnen

by Hector Murphy

Ein Safe soll die Sicherheit des Inhaltes garantieren. Doch was ist, wenn genau das Gegenteil der Fall ist und man auf die eigenen Wertsachen keinen Zugriff mehr hat? Dies kann entweder durch das Vergessen des Zahlencodes oder durch den Verlust des Schlüssels geschehen. In einem solchen Fall muss die Tür auf anderem Wege geöffnet werden. Doch wie und vor allem wer kann einen Safe öffnen?

Die Art des Safes entscheidet

Es gibt heute nicht mehr nur eine Art an Safes. Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Zugangskontrollen entwickelt. Waren es früher vor allem Zahlenschlösser, die eine mechanische Verriegelung besaßen, so sind heute auch Spezialschlüssel, Tastenfelder oder sogar biometrische Erkennungsmethoden vorhanden. Um einen Safe also zu öffnen, muss zuerst klar sein, welche Art von Sicherheitsmedchanismus verbaut wurde. Ist dieser bekannt, dann sollte sich der Besitzer an eine sachkundige Firma wenden. In manchen Fällen lässt sich das Problem aber auch von selbst aus der Welt schaffen. Doch wann ist es nötig ein Unternehmen zu beauftragen und wo kann man sich wirklich selbst behelfen?  

Wenn der Schlüssel fehlt  

Sollte der Schlüssel zu einem Safe verloren gegangen sein, dann kann hier schnell Abhilfe geschafft werden, zum Beispiel durch die Sicherheitstechnik Unger. Es muss nur die Modellnummer bekannt sein. Mit dieser kann sich der Besitzer dann an die herstellende Firma wenden. Diese ist dann dazu in der Lage anhand ihrer Produktionslogbücher das Modell zu identifizieren und einen entsprechenden Ersatzschlüssel anfertigen zu lassen, welcher in der Regel mit einem Kurier versandt wird. 

Das Gleiche gilt im Übrigen auch für alle Safes, die mit einem Zahlenschloss oder einem Pad zur Codeeingabe versehen sind. In der Regel gibt es einen gut behüteten Universalcode, der bei entsprechender Identifikation vom Unternehmen angefordert werden kann. Allerdings wird meist ein Techniker geschickt, denn der Code darf in keinem Fall in die falschen Hände geraten. 

Komplizierte Technik

Sollte der Safe über eine biometrische Erkennung verfügen - dies betrifft vor allem die neusten Modelle - muss schon eine Spezialfirma her. Hier kann in der Regel aber nichts verloren gehen, denn den Fingerabdruck oder die eigene Iris hat man immer dabei. Allerdings kann das System selbst versagen, denn es basiert auf komplizierter Technik, die durchaus anfällig für Fehler ist. Sollte sich das System durch eine Reparatur nicht wieder herstellen lassen, dann hilft im Grunde nur rohe Gewalt.   

Die biometrische Erkennung lässt sich für gewöhnlich nicht umgehen. Daher muss eine Firma mit Spezialbrennern her, die auf Plasmabasis arbeiten. Der in der Regel verwendete Panzerstahl lässt sich mit einem normalen Schneidbrenner nämlich nicht durchtrennen. Wenn man einen Safe auf diese Weise öffnen muss, kann dies Geduld erfordern, denn der Vorgang kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen, da die Safe-Wände in der Regel aus übereinanderliegenden Schichten von Stahl bestehen.   

Panzertresore

Manche Safes lassen sich aber auch mit einem Plasmabrenner nicht mehr öffnen. Hierbei handelt es sich dann um Panzertressore, die aus einem Spezialstahl gefertigt wurden. Die meisten Firmen haben entsprechende Schneidegeräte für diesen Zweck nicht auf Lager, sodass sich hier nur an den Hersteller gewandt werden kann. Dieser kann einen Techniker schicken, der mit dem entsprechenden Equipment ausgerüstet ist. Bei einem technischen Fehler geschieht das Safe öffnen für gewöhnlich auch unentgeltlich.

Teilen